4.800 km Highway pur

2 Wochen lang sind wir auf den einsamsten Highways Colorados und New Mexicos schnugerade aus gefahren, manchmal unsicher, ob es eine nächste Tankstelle geben wird. ich habe mir in den schneeweißen Dünen der nördlichen Chihuahua Wüste in New Mexico einen sehr schmerzhaften Wadensonnenbrand geholt. Zur Erholung gab es am nächsten Tag einen ganzen Tag eine Höhlenwanderung in den Carlsbad Caverns der Guadalupe Mountains. Nach der überfüllten Stadt El Paso und den zahlreichen Grenzkontrollen der Highways nahe der Grenze zu Mexico, gab es für uns Natur-pur im Chiricahua NM, die bekannten riesigen Saguaros rund um Tucson, Arizona, und die letzten auf der Welt wachsenden Orgelpfeifenkakteen ab vom Schuss in einem UNESCO-Biospheren-Reservat. Abends feuerten wir stets den BBQ-Grill an und ließen die Eindrücke auf uns wirken. Kulturgeschichte sollte dieses Mal auch nicht zu knapp kommen und so besuchten wir einige pueblos der Ureinwohner von Nord-Amerika: Montezuma Castle der Sinagua-Kultur, Wupatki-Pueblos und die Cliff Dwellings im Walnut Canyon der Anasazis. Zwischendrin gab es für uns eine Reise in die Zeit der Dinosaurier und staunten über den überraschend wunderschönen Petrified Forest National Park im Nordosten von Arizona. Das versteinerte Holz schimmerte in allen Regenbogenfarben. Nach einer Nacht im Gebiet der Navajo Nations direkt im Canyon de Chelly (ohne kühles Bier im Supermarkt…) wartete auf uns die Far View Lodge direkt im Mesa Verde National Park. Nachdem wir den Sonnenuntergang auf unserem Balkon mit Blick über den immensen Tafelberg im Süden von Colorado ausgekostet haben, gönnten wir un sein vorzügliches Dinner im dazugehörigen Restaurant. Für Frank gab es Lachs und für mich Forelle. Der nächste Tag im National Park stand ganz im Zeichen der weltbekannten Cliff Behausungen der Anasazi-Kultur. Nach einer abenteuerlichen Tour durch das Balcony House, ging es weiter Richtung Rocky Mountains. Nächster Stop Great Sand Dunes National Park im San Luis Valley. So trocken habe ich mir Colorado Mitte April nicht vorgestellt. Gerade das San Luis Valley besteht nur aus Staub. Im hinteren Eck der Bergkette befinden sich die immensen Dünen. Wir entscheiden uns für die Besteigung der größten Düne, die Star Dune, für die wir 229 m im tiefen Sand überwinden müssen. Oben angekommen herrscht ein Sandsturm vom Feinsten, aber die Aussicht auf die kilometerlange Dünenlandschaft vor der Kulisse der Rockies macht jede Anstrengung vergessen. Erst hoch hinaus, dann steile tiefe Blicke in eine dunkle Schlucht, den Black Canyon of the Gunnison National Park. Und dann endlich Schnee! Wir befinden uns in den weltbekannten Skigebieten wie Vail, Copper Moountain etc. Zum Schluss unserer Reise wartet der Rocky Mountain National Park auf uns, mit Wapitis, einem Elch und einer Schneewanderung zu einem zugefrorenen See, The Loch.

Viel gesehen, viel erlebt, viele neue Eindrücke, die erst verarbeitet werden müssen. Aber auch wunderschöne Abende beim Grillen, entspannte Situationen auf den Parkplätzen der National Parks, da volle Nebensaison, Bummeltouren durch die Outlets und einen noblen Hin- und Rückflug mit der Lufthansa lassen unseren Urlaub unvergesslich werden. Schaut doch selbst mal rein:

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